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Donnerstag, 2. April 2015

In der Weihnachtsbäckerei...

*träller*

... ähm, Moment mal. Irgendwas stimmt da nicht... *auf den Kalender schau*

Ach Mist, da hat mich das Wetter draußen doch glatt ein wenig verwirrt.
Vielleicht liegt's ja auch daran, dass ich dieses Jahr für Ostern keinen Kuchen, sondern Kekse gebacken hab. Ich hab ja doch schon so einige frühlingshafte Ausstechformen gesammelt.

Rezept wurde es ein ganz einfaches:
150g Butter
150g Zucker
2 Eigelb
300g Mehl

Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten und (nicht zu dünn) ausrollen. Dann beliebige Formen ausstechen und ab damit in den vorgheizten Ofen (180° Ober-/Unterhitze). Nach etwa 10 Minuten (wenn sie anfangen, sich leicht golbraun zu verfärben) dürfen sie wieder raus und abkühlen.

"Verziert" hab ich sie diesmal mit Eiweißspritzglasur:
2 Eiweiß
ca. 300g Puderzucker
Aroma nach Belieben (ich hab Zitronenbackaroma verwendet)
(Tipp: Man kann das Royal Icing (also die Eweißspritzglasur) auch als Pulver zum Anrühren kaufen!)

Mit dem Mixer das Eiklar und den Zucker verrühren. Es sollte eine dickflüssige Masse entstehen.
Diese kann man dann beliebig einfärben. Man sollte allerdings darauf achten, dass man hochwertigere Farben als ich verwendet - gelb hat nur ganz zart gefärbt, gelb und rot gemischt wurde rosa... Und braun sah zuerst sehr nach Durchfallgrün aus...

Die Masse hab ich dann mit einem Spritzbeutel und einer kleinen Lochtülle auf den Keksen verteilt. Es empfiehlt sich übrigens, die Masse zuerst mit etwas mehr Zucker noch dicker zu machen und den Rand der Kekse nachzuzeichnen, dann tropft auch nix mehr runter. Falls die Glasur zu dick ist, einfach tropfenweise etwas Wasser hinzufügen.





Mittwoch, 22. Mai 2013

Sieht man, dass es ein Zitronenkuchen ist?

Gestern hatte ich mal wieder Lust was zu backen. Zuerst dachte ich an Muffins, aber letztendlich ist es dann doch ein Kuchen geworden. Ein Zitronenkuchen.

Hier erstmal das Rezept:
175g Zucker
175g Butter oder Margarine
175g Mehl
3 Eier
Saft einer Zitrone
5 TL Backpulver

Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier gut unterrühren. Dann das Mehl und das Backpulver dazugeben und schließlich mit dem Zitronensaft cremig schlagen. Den Teig in eine Backform (nach Wunsch - bei mir war's eine kleine runde Form mit ca. 20cm Durchmesser) geben und im vorgeheizten Ofen ca. 45min backen.

Wahlweise kann man den Kuchen dann noch ein wenig zitroniger machen, indem man ihn mit Zitronensirup tränkt. Dazu den Kuchen mit einer Gabel mehrfach einstechen (oder so wie ich die "Kuppel" abschneiden) und ein flüssiges Gemisch aus Zitronensaft und Puderzucker (ich mach hier keine Mengenangaben, hab das nach Gefühl gemacht) großzügig darauf verteilen.

Dann den Kuchen erstmal völlig abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, kann man ihn mit Zuckerguss überziehen. Dazu habe ich wieder Puderzucker mit Zitronensaft vermischt, allerdings so, dass eine dicke, zähe Masse rauskam. Das wurde dann über den gesamt Kuchen verteilt. Trocknen lassen - fertig!

Ich hab allerdings, bevor der Guss ganz trocken war, noch ein paar Dekoelemente angebracht: Ich habe Marschmallow-Fondant gelb und grün gefärbt. Aus dem gelben Fondant habe ich zwei halbe Zitronen geformt. Dazu hab ich erstmal zwei Kugeln gemacht und die dann auf eine ebene Fläche gedrückt (man sollte irgendwas drunterlegen, damit die Kugeln nicht festkleben, Backpapier zum Beispiel) und etwas ovaler geformt. Dann hab ich die beiden zitronentypischen "Knubbel" gemacht, dabei hat mir ein Balltool gute Dienste geleistet. Zuletzt hab ich dann noch mit einem Zahnstocher versucht, die Struktur der Zitronenschale zu imitieren (etwas nicht ganz si Spitzes wäre vielleicht besser gewesen). Die Zitronen hab ich dann einfach auf den Kuchen gelegt.
Aus dem grünen Fondant habe ich Blätter gemacht. Ich hab mir vor einiger Zeit mal eine Form aus Silikon zugelegt, die eigentlich für Schokolade gedacht ist. Funktioniert mit Fondant aber auch ganz gut. Ich wusste nicht so recht, wie Zitronenblätter genau aussehen, also hab ich einfach die Blattform genommen, die am passendsten schien *gg* Vier große Blätter hab ich zu den Zitronen gelegt.
Mit einer kleinen Silikonfomr hab ich dann noch ein paar ganz kleine Blätter gemacht (ca. 5-7mm) und auf dem Kuchen verteilt.

So, und jetzt Bilder:









Mit der Optik bin ich diesmal sogar fast zufrieden. 
Mit dem Geschmack bin ich's auf jeden Fall! Schmeckt herrlich zitronig und ist mal eine Abwechslung zu all den cremigen Sachen in letzter Zeit :)

Donnerstag, 2. Mai 2013

ein Drachennest in der Küche

Zugegeben, dieses Backwerk ist schon etwas länger her, aber ich hab die Bilder gerade wieder gefunden.

Dazu gibt es auch eine kleine Hintergrundgeschichte:
Im September 2011 war ich als Spielleitung auf nem Larp. Teil des Plots waren unter anderem 2 sich bekämpfende Drachen - Aquantius und Rasrek. Mein NSC war Anhänger von Aquantius, einem blauen Drachen mit heilenden Kräften.
Die NSCs sollten die Spieler dazu bringen, sich auf die Seite eines der Drachen zu schlagen.
Das brachte mich dann auf die Idee, die Spieler zu bestechen: Keksen kann schließlich keiner widerstehen *gg*

Geworden sind es einfache Butterplätzchen:
500g Mehl
200g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
350g Butter
2 Eier
1 Eigelb

Alles bis auf das Eigelb miteinander verkneten, bis ein schöner, glatter Teig entsteht (ob mit den Händen oder mit dem Mixer mit Knethaken ist euch überlassen), dann den Teig ein bis zwei Stunden (kühl) ruhen lassen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche wird der Teig dann nicht zu dünn ausgerollt (ich mach bei Plätzchen IMMER den Fehler, dass sie zu dünn werden -.- also etwa 5-8mm dick wäre hier wohl ideal) und beliebige Formen ausstechen. Bei mir wurden's halt logischerweise Drachen :)
Dann auf ein Blech mit Backpapier legen und mit dem Eigelb bestreichen (kann man allerdings auch weglassen, wenn man - wie ich - die Kekse glasiert). Im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 10 Minuten backen.

Für die Glasur habe ich ganz einfach Puderzucker mit Zitronensaft und etwas blauer Lebensmittelfarbe vermischt. Royal Icing (Eiweißspritzglasur) würde sich vielleicht besser eignen, aber das kannte ich damals noch nicht.
Die Glasur hab ich dann mit einem Pinsel auf die abgekühlten Plätzchen gestrichen.

Und schon hatte ich ein ganzes Nest voll von blauen Drachen in der Küche: