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Samstag, 4. Juni 2016

111 Muffins für die Helfer

Hallo zusammen!

Ja, es gibt mich noch...

Wie vielleicht einige mitbekommen haben, herrscht bei uns in Niederbayern (genauer Simbach/Inn) momentan richtiges Chaos. Glücklicherweise bin ich persönlich nicht direkt betroffen (wir haben halt in der ganzen Stadt keine Trinkwasserversorgung), da wir glücklicherweise nicht im Stadtzentrum wohnen. Andere - wie zB auch meine Tante mit Familie - hat's da allerdings sehr schlimm getroffen.

Aber es ist schön zu sehen, dass Leute von überall herkommen, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Leider ist es mir aufgrund von Rheuma nicht möglich, auch richtig mit anzupacken :(
Ganz untätig wollt ich aber auch nicht rumsitzen, also hab ich das Angebot gemacht, ein paar Muffins für die Helfer zu backen. Zumindest eine kleine Unterstützung...
Also hab ich mich in die Küche gestellt und angefangen. Das war gestern Mittag. Es war alles abgeklärt, dass ich die dann heute bringen kann.
So, gestern Abend, nachdem die 111 Muffins fertig waren, kam dann die Meldung, dass kein Essen mehr gebracht werden soll, weil das Lager schon übergeht...Auch in den anderen betroffenen Gemeinden ein ähnliches Bild. So saß ich also auf 111 Muffins.
Und dann hatte mein Mann die zündende Idee: Wir bringen die nicht zum Bauhof, wo die Helfer organisiert werden, sondern zu den Feuerwehrleuten, die seit Tagen hier im Einsatz sind!
Also sind wir heute früh gleich los zu zwei Stellen, wo sich die ganzen Wehren sammeln und haben die Muffins abgeliefert. Und die haben sich sehr gefreut :)

Es waren übrigens insgesamt 46 Zitronenmuffins und 65 Schokomuffins.

Insgesamt hab ich 1,3kg Mehl, 1,1kg Zucker, 1,3kg Fett und 15 Eier verbacken. Dazu noch Zitronensaft, Kakaopulver und Backpulver. Anfangs hätte ich mit etwa 70-80 Stück gerechnet, dass es dann doch über 100 geworden sind, hat mich selber überrascht *gg*

Und so sieht das dann in Bildern aus:





Und ich möchte hier jetzt auch nochmal allen Einsatzkräften von Feuerwehr, THW, Polizei, Bergrettung, Wasserwacht, Rotes Kreuz, Malteser, Luftrettung und den vielen freiwilligen Helfern meinen Dank aussprechen!


Donnerstag, 28. April 2016

Low Carb Muffins

Hallo zusammen!
Zunächst mal möchte ich etwas in eigener Sache schreiben, das nichts mit dem Backen zu tun hat.
Mein Mann und ich stehen momentan vor einem größeren finanziellen Problem. Bei unserem Auto ist eine größere Reparatur nötig und allein die "Hardware" dafür käme auf über € 1000 - Geld, das wir im Moment einfach nicht haben, zumal die Protrusionsschiene meines Mannes grad ein ziemliches Loch in die Ersparnisse gerissen hat.
Wieviel der Einbau der Teile schlussendlich noch kosten wird, kann ich im Moment nicht sagen. Auf jeden Fall wird's vermutlich insgesamt nicht billig werden.
Deshalb möchte ich mich an euch wenden. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich ein wenig unterstützen würdet - jeder einzelne Euro würde mir enorm helfen!
Ihr könnt das ganz einfach über diesen PayPal-Link machen:
paypal.me/AncaK
oder ihr beteiligt euch an meinem Leetchi-Pool:
https://www.leetchi.com/c/pool-von-bianca-7193582
Auf jeden Fall möchte ich mich schon mal von ganzem Herzen bei euch bedanken!


So, nun aber zum eigentlichen Thema.

In meiner Experimentierfreudigkeit habe ich nun ein Rezept für ganz schlichte Muffins ausprobiert. Und was soll ich sagen? Sie sind GRANDIOS!!

Zutaten (für 6 Stück):
60g Xylit / Xylitol
60g Butter
2 Eier
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Backpulver
30g Kokosmehl
1 Prise Guarkernmehl

Den Ofen auf 180° (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Butter in der Mikrowelle schmelzen und mit dem Xylit (ihr könnt natürlich auch Erythrit, Stevia oder was auch immer nehmen, aber da müsst ihr dann wegen der Menge nochmal schauen) verrühren. Eier und Zitronensaft gründlich unterrühren, zum Schluss Mehle und Backpulver hinzufügen. Der Teig war bei mir etwas "körniger" als normaler Muffin-Teig, kann aber am etwas groben Xylit gelegen haben.

Der Teig wird anschließend auf 6 Muffinförmchen aufgeteilt und wird für ca. 20 Minuten gebacken. Wenn die Muffins oben leicht goldbraun werden, sind sie fertig!




Und jetzt einfach genießen :)


Mittwoch, 22. Mai 2013

Sieht man, dass es ein Zitronenkuchen ist?

Gestern hatte ich mal wieder Lust was zu backen. Zuerst dachte ich an Muffins, aber letztendlich ist es dann doch ein Kuchen geworden. Ein Zitronenkuchen.

Hier erstmal das Rezept:
175g Zucker
175g Butter oder Margarine
175g Mehl
3 Eier
Saft einer Zitrone
5 TL Backpulver

Den Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und die Eier gut unterrühren. Dann das Mehl und das Backpulver dazugeben und schließlich mit dem Zitronensaft cremig schlagen. Den Teig in eine Backform (nach Wunsch - bei mir war's eine kleine runde Form mit ca. 20cm Durchmesser) geben und im vorgeheizten Ofen ca. 45min backen.

Wahlweise kann man den Kuchen dann noch ein wenig zitroniger machen, indem man ihn mit Zitronensirup tränkt. Dazu den Kuchen mit einer Gabel mehrfach einstechen (oder so wie ich die "Kuppel" abschneiden) und ein flüssiges Gemisch aus Zitronensaft und Puderzucker (ich mach hier keine Mengenangaben, hab das nach Gefühl gemacht) großzügig darauf verteilen.

Dann den Kuchen erstmal völlig abkühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, kann man ihn mit Zuckerguss überziehen. Dazu habe ich wieder Puderzucker mit Zitronensaft vermischt, allerdings so, dass eine dicke, zähe Masse rauskam. Das wurde dann über den gesamt Kuchen verteilt. Trocknen lassen - fertig!

Ich hab allerdings, bevor der Guss ganz trocken war, noch ein paar Dekoelemente angebracht: Ich habe Marschmallow-Fondant gelb und grün gefärbt. Aus dem gelben Fondant habe ich zwei halbe Zitronen geformt. Dazu hab ich erstmal zwei Kugeln gemacht und die dann auf eine ebene Fläche gedrückt (man sollte irgendwas drunterlegen, damit die Kugeln nicht festkleben, Backpapier zum Beispiel) und etwas ovaler geformt. Dann hab ich die beiden zitronentypischen "Knubbel" gemacht, dabei hat mir ein Balltool gute Dienste geleistet. Zuletzt hab ich dann noch mit einem Zahnstocher versucht, die Struktur der Zitronenschale zu imitieren (etwas nicht ganz si Spitzes wäre vielleicht besser gewesen). Die Zitronen hab ich dann einfach auf den Kuchen gelegt.
Aus dem grünen Fondant habe ich Blätter gemacht. Ich hab mir vor einiger Zeit mal eine Form aus Silikon zugelegt, die eigentlich für Schokolade gedacht ist. Funktioniert mit Fondant aber auch ganz gut. Ich wusste nicht so recht, wie Zitronenblätter genau aussehen, also hab ich einfach die Blattform genommen, die am passendsten schien *gg* Vier große Blätter hab ich zu den Zitronen gelegt.
Mit einer kleinen Silikonfomr hab ich dann noch ein paar ganz kleine Blätter gemacht (ca. 5-7mm) und auf dem Kuchen verteilt.

So, und jetzt Bilder:









Mit der Optik bin ich diesmal sogar fast zufrieden. 
Mit dem Geschmack bin ich's auf jeden Fall! Schmeckt herrlich zitronig und ist mal eine Abwechslung zu all den cremigen Sachen in letzter Zeit :)