Heute gibt's mal einen Eintrag, bei dem es nicht um ein Backwerk von mir geht, sondern etwas, womit man eben dieses dekorieren kann: Blütenpaste!
Dabei handelt es sich wie beim Fondant um eine Zuckermasse, die sich jedoch ganz dünn ausrollen lässt, relativ schnell trocknet und vor allem ziemlich hart wird.
Gemacht wist die Masse übrigens sehr einfach. Man benötigt ein Eigelb, 200-250g Puderzucker und 3 TL Carboxymethylcellulose.
Moment mal ... Carboxy-WAAAS? Carboxymethylcellulose. Kurz CMC. Oder Kukident Super-Haftpulver Extra stark. Nein, das ist kein Scherz! Kukident Super-Haftpulver Extra stark ist nämlich nichts Anderes ;) Allerdings müsst ihr darauf achten, dass es wirklich dieses Pulver ist, denn nur das ist ohne Zusätze. Oder ihr kauft das CMC einfach in der Apotheke oder in Shops für Backzubehör.
So, jetzt aber zurück zur Blütenpaste.
Zuerst schlagt ihr das Eiweiß ein wenig auf. Es muss kein Schnee werden, nur einige Luftbläschen sollten sich bilden. Dann rührt ihr nach und nach den Puderzucker dazu. Im Prinzip macht ihr jetzt nichts Anderes als ne sehr steife Eiweißspritzglasur. Aber da war ja noch das CMC. Das wird jetzt nämlich auch noch druntergemischt.
Ihr solltet jetzt eine ziemlich zähe Masse haben. Nehmt diese nun aus der Schüssel (am besten fettet ihr eure Hände mit einem geschmacksneutralen Fett ein) und knetet. Wenn die Masse noch zu weich und klebrig ist, knetet einfach noch Puderzucker hinein.
Wenn die Masse schließlich die passende Konsistenz hat und sich schön formen lässt, ist die Blütenpaste fertig. Ihr könnt sie dann natürlich sofort verarbeiten, oder luftdicht (!) verpackt einige Zeit aufbewahren oder sogar einfrieren! Wichtig ist wirklich, dass ihr sie luftdicht verpackt. Ich hab meine Paste in zwei große Stücke Frischhaltefolie gewickelt und in eine luftdichte Tupperdose gesteckt.
Das solltet ihr übrigens auch machen, wenn ihr mit der Paste arbeitet und erstmal einen kleinen Teil davon nehmt. Verpackt den Rest am besten sofort wieder, damit euch das Zeug nicht austrocknet!
So, und jetzt viel Spaß beim Modellieren!
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Freitag, 17. April 2015
Montag, 6. April 2015
Österreichs erste Kuchenmesse
Vermutlich wissen's eh schon fast alle, aber ich will diesem Thema dennoch einen eigenen Eintrag widmen, weil ich selber so begeistert bin davon:
Vom 17. - 19. April findet im oberösterreichischen Wels die Kuchenmesse 2015 statt!
Es wird dort einige Vorträge und Workshops geben, zu denen man sich anmelden kann und natürlich kann man unzählige Kunstwerke bewundern und alles mögliche an Backzubehör und Werkzeug kaufen.
Ich werd auf jeden Fall am Samstag als Besucher dort sein :)
Vom 17. - 19. April findet im oberösterreichischen Wels die Kuchenmesse 2015 statt!
Es wird dort einige Vorträge und Workshops geben, zu denen man sich anmelden kann und natürlich kann man unzählige Kunstwerke bewundern und alles mögliche an Backzubehör und Werkzeug kaufen.
Kuchenmesse 2015 - Österreichs erste Messe für Kuchen und Tortendekoration!
Backen, Verzieren und Dekorieren steht von 17. bis 19. April 2015 in Wels im Mittelpunkt. Zum ersten
Mal findet die Kuchenmesse in Österreich statt und präsentiert sich von ihrer süßesten Seite. Sowohl
Profis als auch interessierte Einsteiger finden im Ausstellungsbereich, in den Workshops und auf der
Showbühne das perfekte Angebot, damit aus einem gewöhnlichen Kuchen ein außergewöhnliches
Kunstwerk entsteht.
Workshops & Präsentationen - Alles rund um Zuckerblumen und Magic Decor
Neben Wettbewerben, süßem Messeshopping und viel Erfahrungsaustausch ist die Kuchenmesse
auch ein idealer Ort für Fortbildung. Das geballte Wissen sowie kniffliges Know-How zum Thema
Tortendekoration wird in verschiedenen Workshops und Präsentationen an die Hobby-Zuckerbäcker
weitergegeben. Preisgekrönte Trainer aus Österreich und der ganzen Welt geben dazu ihr
zuckersüßes Wissen preis, wie der berühmte Cake Designer Handi Mulyana, der bereits seine
unverkennbare Topsy Turvy Motivtorten für zahlreiche Prominente in den USA und Australien fertigte
oder Bettina Schliephake-Burchardt die besser bekannt ist als "Betty´s Sugar Dreams".
Begeisterte Teilnehmer lernen Zuckerblumen aus Blütenpaste zusammenzubinden, Cupcakes
dressieren, Schuhe und Taschen mit Modellierfondant zu fertigen, Gesichter zu modellieren uvm. Vor
Ort werden nur noch Restplätze vergeben, die Tickets zu den einzelnen Workshops sind begrenzt und
können im Vorhinein über die Kuchenmesse-Homepage erworben werden.
Tortenwettbewerb - Die Kürung der schönsten Torten
In 8 verschiedenen Kategorien können Konditoren-Lehrlinge, Hobby-Zuckerbäcker oder Profis am
Kuchenmesse Tortenwettbewerb teilnehmen. Die Wettbewerbskategorien umfassen Festtagstorten,
Geburtstagstorten, 3D Torten aber auch Zuckerblumen oder Sweet Table. Die Kindertorten-Kategorie
widmet sich dem Thema Tiergarten. Alle Nachwuchs-Kuchenbäcker mit 12 Jahren und darunter
können daran teilnehmen. Die fertigen Meisterstücke werden am Beginn der Messe abgegeben und
eine fachkundige Jury bewertet anschließend nach internationalen Normen jede Torte für sich. Am
Messesamstag findet die Preisverleihung statt, wo tolle Preise auf die Gewinner warten. WettbewerbsTickets
können auf der Kuchenmesse-Homepage erworben und auch weitere Informationen sowie
Teilnehmer-Regeln nachgelesen werden.
Meet & Talk - Blogger treffen ihre Fans
Auf der Kuchenmesse haben Fans von Blogs die einmalige Gelegenheit, ihren Lieblingsblogger
persönlich zu treffen. An allen 3 Messetagen präsentieren sich die verschiedensten Blogs aus
Österreich und Deutschland ganztägig auf dem Blogger-Gemeinschaftsstand. Dort werden auch die
Kuchen- und Tortenwerke der Blogger vorgestellt.
Ich werd auf jeden Fall am Samstag als Besucher dort sein :)
Freitag, 5. April 2013
Meine Philadelphia-Torte - Schokofrühling
Philadelphia veranstaltete einen Backwettbewerb. Natürlich musste ich mitmachen :)
Ich habe mich für eine schokoladige Frühlings-Torte entschieden :)
Zutaten für den Teig:
170g weiche Butter
170g Zucker
3 Eier
135g Mehl
3 TL Backpulver
3 EL Kakaopulver
Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Eier zugeben und gut verrühren. Anschließend nach und nach Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. Sollte der Teig zu trocken sein, ein wenig Wasser oder Milch zufügen.
Den Teig in eine kleine Springform (ca. 20cm) füllen. Im vorgeheizten Backofen (180°) ca. 45min backen.
Zutaten für die Creme:
3 Pkg. Philadelphia (je 175g)
400ml Sahne
150g Puderzucker
5 EL Kakaopulver
Philadelphia mit dem Zucker verrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Anschließend Kakao unterrühren.
Kuchen abkühlen lassen. Mithilfe eines Tortenrings die Creme auf dem Kuchen verteilen und im Kühlschrank fest werden lassen. Tortenring entfernen - FERTIG!
Ich hab - damit der Kuchen etwas außergewöhnlicher aussieht - zuerst in die Mitte des Kuchens eine Ausstechform gelegt und diese mit weißer Creme (ohne Kakao) gefüllt, anschließend erst die restliche Creme um die Ausstechform verteilt.
Außerdem hab ich die Torte auch noch mit selbst gemachten Fondant-Rosen verziert
So, und das ist sie nun. Und wenn sie euch gefällt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt (klickt einfach auf das Bild, dann kommt ihr direkt zu meiner Torte, dann müsst ihr nur unter "Gib deine Bewertung ab" auf das Herz klicken)!:
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Samstag, 30. März 2013
Zuckerblumen
Da die Frage nach der Anleitung für die Zuckerblumen kam: Also, ich hab sie - wie gesagt - aus der Zeitschrift Torten dekorieren (es lohnt sich wirklich, die zu kaufen!), sie ist also nicht auf meinem Mist gewachsen ;)
Man braucht dazu:
Eiweißspritzglasur (Royal Icing; kann man als Pulver kaufen oder selber machen - Rezept ist ein bisschen weiter unten)
Spritzbeutel
Rosentülle
Rezept für die Eiweißspritzglasur:
1 Eiklar
Puderzucker (Menge je nach gewünschter Konsistenz)
ein paar Spritzer Zitronensaft
Puderzucker einfach mit dem Eiklar und dem Zitronensaft verrühren, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Bei mir waren's etwa 350g auf 1 Eiweiß (klingt jetzt sehr viel, aber sonst wäre sie zu flüssig gewesen). Als Guss sollte die Glasur noch richtig flüssig sein, für Begrenzugnsglinien oder Muster relativ weich und für Details wie Blüten oder Blätter sehr steif.
Die Glasur kann auch beliebig eingefärbt werden.
Luftdicht verpackt kann sie im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden, bevor sie zu hart wird.
Für die Zuckerblumen muss die Masse möglichst fest sein, da die Blütenblätter sonst ineinander verlaufen.
Zur Vorbereitung schneidet man Backpapier in kleine Quadrate (ca. 4x4cm) und klebt ein Quadrat mit ein wenig Glasur an einen Korken (o.ä. - erleichtert das Blütenbasteln enorm!).
Dann montiert man die Rosentülle am Spritzbeutel und füllt diesen mit der Glasur. Der Spritzbeutel wird dann etwa im 45°-Winkel an das Backpapier gehalten, die breite Seite zeigt zu Mitte. Leichten Druck auf den Beutel ausüben und mit dem schmalen Teil der Tülle einen leichten Bogen beschreiben (die andere Seite bleibt, wo sie ist). Passt die Blattform, wird die Tülle angehoben (ohne Druck auf den Beutel!) und am Rand des Blattes das zweite Blatt angesetzt (Korken in die richtige Position drehen).
Auf diese Weise werden 4 oder 5 (oder mehr ;) ) Blütenblätter gespritzt. Nach dem letzten Blatt wird die Tülle zur Blütenmitte hin bewegt und angehoben. Sollte dann etwas Guss hochgezogen worden sein, kann der mit einem feuchten Pinsel leicht flachgedrückt werden.
Anschließend das Backpapier vom Korken abziehen und die Blüte trocknen lassen.
Für die nächste Blüte ein neues Papierstück festkleben.
Nach dem Trocknen in die Mitte der Blüten noch kleine Punkte setzen (entweder mit gefärbter Glasur oder - für Faule - mit Zuckerschrift aus der Tube).
Wenn die Blüten komplett trocken sind, werden sie vorsichtig vom Papier gelöst.
Trocken gelagert kann man die Blüten eine gefühlte Ewigkeit aufbewahren ;)
Man braucht dazu:
Eiweißspritzglasur (Royal Icing; kann man als Pulver kaufen oder selber machen - Rezept ist ein bisschen weiter unten)
Spritzbeutel
Rosentülle
Rezept für die Eiweißspritzglasur:
1 Eiklar
Puderzucker (Menge je nach gewünschter Konsistenz)
ein paar Spritzer Zitronensaft
Puderzucker einfach mit dem Eiklar und dem Zitronensaft verrühren, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Bei mir waren's etwa 350g auf 1 Eiweiß (klingt jetzt sehr viel, aber sonst wäre sie zu flüssig gewesen). Als Guss sollte die Glasur noch richtig flüssig sein, für Begrenzugnsglinien oder Muster relativ weich und für Details wie Blüten oder Blätter sehr steif.
Die Glasur kann auch beliebig eingefärbt werden.
Luftdicht verpackt kann sie im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahrt werden, bevor sie zu hart wird.
Für die Zuckerblumen muss die Masse möglichst fest sein, da die Blütenblätter sonst ineinander verlaufen.
Zur Vorbereitung schneidet man Backpapier in kleine Quadrate (ca. 4x4cm) und klebt ein Quadrat mit ein wenig Glasur an einen Korken (o.ä. - erleichtert das Blütenbasteln enorm!).
Dann montiert man die Rosentülle am Spritzbeutel und füllt diesen mit der Glasur. Der Spritzbeutel wird dann etwa im 45°-Winkel an das Backpapier gehalten, die breite Seite zeigt zu Mitte. Leichten Druck auf den Beutel ausüben und mit dem schmalen Teil der Tülle einen leichten Bogen beschreiben (die andere Seite bleibt, wo sie ist). Passt die Blattform, wird die Tülle angehoben (ohne Druck auf den Beutel!) und am Rand des Blattes das zweite Blatt angesetzt (Korken in die richtige Position drehen).
Auf diese Weise werden 4 oder 5 (oder mehr ;) ) Blütenblätter gespritzt. Nach dem letzten Blatt wird die Tülle zur Blütenmitte hin bewegt und angehoben. Sollte dann etwas Guss hochgezogen worden sein, kann der mit einem feuchten Pinsel leicht flachgedrückt werden.
Anschließend das Backpapier vom Korken abziehen und die Blüte trocknen lassen.
Für die nächste Blüte ein neues Papierstück festkleben.
Nach dem Trocknen in die Mitte der Blüten noch kleine Punkte setzen (entweder mit gefärbter Glasur oder - für Faule - mit Zuckerschrift aus der Tube).
Wenn die Blüten komplett trocken sind, werden sie vorsichtig vom Papier gelöst.
Trocken gelagert kann man die Blüten eine gefühlte Ewigkeit aufbewahren ;)
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Simbach, Deutschland
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